Ergotherapie bei Wachkoma: Sinneswahrnehmung fördern und Muskeltonus regulieren

Ergotherapie bei Wachkoma: Unterstützung für Sensorik und Motorik

In der Therapiepraxis Schabo in Kaiserslautern bieten wir Menschen im Wachkoma individuelle ergotherapeutische Behandlungen an. Unter der Leitung von Tanja Schabo, staatlich anerkannte Ergotherapeutin, setzen wir auf moderne Ansätze, um Sinneswahrnehmung und Muskeltonus zu fördern.

Therapieansätze im Wachkoma

Zur Anregung des zentralen Nervensystems und zur Verbesserung der Beweglichkeit nutzen wir unterschiedliche Ansätze. Hierbei werden Lagerungstechniken und Manuelle Techniken eingesetzt, um Spastik zu hemmen und Bewegungsmuster zu fördern. Ergänzend werden sensorische Impulse gesetzt. Verschiedene Anwendungen und Techniken helfen, Verspannungen zu lösen und den Muskeltonus zu regulieren.

Physikalische Therapie stimuliert die Muskulatur, während basale Stimulation darauf abzielt, Hirnaktivität und Bewusstseinsprozesse anzuregen2. In der Ergotherapie achten wir darauf, Sinne wie Tasten, Sehen oder Hören zu fördern. So unterstützen wir verlorene sensorische Fähigkeiten durch gezielte Übungen3 und stimulieren alle Sinneswahrnehmungen9.

Therapieziele und Phasen

Menschen im Wachkoma durchlaufen verschiedene Phasen, in denen die Bewusstseinslage und die körperlichen Reaktionen variieren können7. Wichtige ergotherapeutische Ziele sind:

  • Erhalt der Beweglichkeit und Vermeidung von Kontrakturen
  • Dekubitusprophylaxe durch Lagerungswechsel und angemessene Polsterung4
  • Senkung des erhöhten Muskeltonus und Reduktion der Spastik4
  • Förderung der Sinneswahrnehmung und Aufmerksamkeitslenkung

Individueller Therapieplan

Wir erstellen für jeden Betroffenen einen individuellen Therapieplan, der regelmäßig angepasst wird. Hausbesuche werden von uns natürlich durchgeführt.

Tipps zur Förderung von Alltagskompetenzen

  • Sanfte Berührungen mit unterschiedlichen Materialien zur sensorischen Stimulation
  • Regelmäßige Positionswechsel, um Druckstellen vorzubeugen
  • Einbindung vertrauter Alltagsgegenstände, um Erinnerungen zu wecken
  • Musikalische Anregungen und Klangschalen, um auditive Reize zu setzen

Bitte sprechen Sie vor Beginn der Therapie mit einer Ärztin oder einem Arzt, um den bestmöglichen Behandlungszeitpunkt und -umfang festzulegen.

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